Wills Kurznachricht

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Markus A. Will

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Schreibstube


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Gruss aus der Schreibstube: Worum wird es beim dark banker gehen? Die neuen bad banker sind nämlich dark banker, kommen aus dem Darknet, arbeiten mit dreckigen Methoden und manipulieren alles, was mit Geld zu tun hat. Abgerechnet wird in Bitcoins, schön versteckt und verschlungen in den Tiefen des dunklen Internets, wo man alles bekommt, was es nicht zu kaufen gibt: schnelle Morde, kleine Kriege, harte Drogen oder Killerdrohnen – alles bezahlt mit schwarzem Geld, das hübsch weiss gewaschen wieder an die Oberfläche poppt. Dort sind dark banker dann feine Investmentbanker in Nadelsteifen mit einer genialen Idee: Sie gründen einen neuen digitalen Finanzmarkt: den Bitcoin-Euro-Markt. Und wo kommen die Bitcoins her? Genau, von unten aus dem Dunklen des Darknet.

Selbstverständlich haben die dark banker Gegenspieler: Die Guten sind Robots der allerjüngsten Generation, die menschengleich aussehen und die Finanzbranche mit neuen Methoden revolutionieren: big data analysis. In Nanosekunden werden daraus Deals. Die machen das nicht ganz alleine, sondern im Team mit ein paar smarten echten jungen Bankern, wobei die Grenzen verschwimmen. Und dies nicht nur bei der Arbeit: Cybersex ist der neue Sex, echte Liebe heute old school. Gemeinsam kommen sie den dark bankern auf die Spur. Es geht rund um den Erdball, sowohl im Internet als auch interkontinental, bis einem fast schwindelig wird.   

Aber reale Banker, die in den zehn Jahren zwischen 2007/2008 und 2017/2018 wichtige Rollen spielten, sind dabei: Bundesbanker, Deutschbanker, Eurobanker, Notenbanker, Staatsbanker, Schattenbanker werden in den dark banker eingewoben, mit echte Zitaten an wahren Schauplätzen – dieses Mal in London, Frankfurt, Berlin, ein wenig in New York und auf einer Hawaii-Insel. «Whatever it takes», alles was es braucht, könnte man EZB-Präsident Mario Draghi zitieren. Und wenn sich Grexit mit Bitcoins vermischen, verbinden sich reale und parallele Welt. Kommt es zum ganz grossen Exit des Euro? Hebeln ausgerechnet Bitcoins den Euros aus? Abwarten! 

Auch ein Joe Ackermann, der Ex-Chef der Deutschen Bank, ist bei so einer Story nicht wegzudenken. Seine «späte Reue» ist dabei. Dieses Buch seines Pressesprechers soll eine Nahaufnahme des Mannes sein, von dem Frau Merkel sich „einseifen lies“ (Börsen-Zeitung, 4.4.17). Carla Bell, die Herausgeberin des CityView aus London, hat die Banker fest im Visier.  Da ist es gut, dass der CityView ein Meinungsportal ist und sie die Machenschaften der Banker fein säuberlich sezieren kann. Carlas Feder schneidet tief ins Bigotte der Szenerie. Und sie schreibt selbstverständlich auch über Bitcoin-Märkte. Da kommt dann alles, rund 400 bis 500 Seiten später, wieder zusammen. Immer rund um die Iden gibt es Neuigkeiten.