Markus A. Will

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Blog

Alle Einträge mit dem Tag Euro

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22.10.2012 Stunden für den Adler

Seit ein paar Wochen ist der Adler auf dem Markt - Stunden bin ich für den Adler unterwegs, wie hier bei der offiziellen Vorstellung des Thrillers in Frankfurt zusammen mit Reinhard Schlieker.

 

 

Anbei füge ich eine Auswahl der Rezensionen, der TV- und Radio-Interviews. Der nächtse Blog folgt.

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22.06.2011 Reiner griechischer Wein

Griechischer Wein ist so wie das Blut der Erde, hat Udo Jürgens gesungen, „komm schenk dir ein“ heisst es weiter. Nun, inzwischen dürften auch die Griechen verstanden haben, dass ihnen lange Jahre zumindest kein reiner Wein eingeschenkt worden ist. Nur wer reinen Wein eingeschenkt bekommt, erfährt  unverhohlen die Wahrheit. Allerdings müsste man einer ganzen Runde reinen griechischen Wein einschenken, nicht nur die Griechen haben zuallererst sich selbst und dann Europa betrogen. Auch andere waren dabei.

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13.01.2011 Der antagonistische Aufschwung

Ich will nicht meckern: 3,6 Prozent Wachstum für 2010 sind mehr als man vor einem Jahr erwarten durfte und die Balkendiagramme sehen nun wirklich wie ein schönes "V" aus. Kein "L" und kein "U" ist es geworden und nach einem "W" sieht es derzeit auch nicht aus. Aber: Wir sollten uns selbst auch nicht ein X für ein U  vormachen lassen. Ein guter Teil des Bruttoinlandsprodukts ist deshalb gewachsen, weil es im Jahr zuvor um satte 4,7 Prozent in den Keller gegangen ist. 2010 ist der Antagonist von 2009 und in Summe sind wir eben noch nicht wieder da, wo wir Ende 2008 standen. Wegen der Basisrechung (Achtung: Mathematik) sind wir jetzt bei 98,73 % der Wirtschaftsleistung von Ende 2008. Und dies ist teuer erkauft: Konjunkturprogramme, Kurzarbeitergeld, billige Zinsen und so weiter haben den psychologischen Teil des Absturzes von 2009 gemildert. Das war alles richtig, ist aber noch nicht zurückgezahlt.

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13.12.2010 Chefsache Euro-Gipfel

In dieser Woche kommen die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union wieder einmal zum Gipfel zusammen. Dieses Mal ist es zwar der reguläre Wintergipfel, aber bei allem, was in diesem Jahr geschehen ist, darf jeder Gipfel Krisengipfel genannt werden. Mir gefällt "Euro-Gipfel" jedoch besser, weil so beschrieben wird, worum es zu gehen hat. Die Chefs müssen sich der wichtigsten  Sache überhaupt annehmen. Der Euro ist Chefsache!

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26.11.2010 Weg mit den Aufstockern

Diese Schweine! Aus der Abkürzung für  Portugal, Irland, Griechenland und Spanien ergibt sich sinnigerweise Pigs, was auf Englisch Schweine heisst. Zwei der vier Staaten sind bereits in schweren Währungsturbulenzen, auch wenn sie alle den Euro haben und man es deshalb nicht mehr allein an den Wechselkursen ablesen kann. Doch die Risikoaufschläge bei den Staatsanleihen sprechen eine klare Sprache, und dies auch in eingeschränkem Masse für Portugal und Spanien. Wie soll das weitergehen? Soll jetzt Monat für Monat ein Staat unter den Eurorettungsschirm?

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22.06.2010 Heiligt der Zweck das Mittel?

Es gab in der Finanzkrise einen Moment der Erkenntnis, der die ganze Perversion des Financial Engineering klar machte: Als es mehr mit Triple A geratete Immobilienverbriefungen gab als überhaupt hochklassige Immobilen vorhanden waren. Mit Gütesiegel der Rating-Agenturen hatte das Finanzsystem aus Wasser Wein gemacht. Das muss es gewesen sein, was Lloyd Blankfein gemeint haben muss, als er davon sprach, dass man nur Gottes Werk verrichte, oder? Die Politik schimpfte, tobte, geiferte. Zurecht echauffierte sich das politische System über das Banken- und Finanzsystem.

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